Über mich

Ich habe mit der Fotografie nicht angefangen, weil ich ein Hobby gesucht habe.
Ich habe sie gefunden, weil ich mitten in der dunkelsten Phase meines Lebens irgendetwas gebraucht habe, das bleibt.
14 Jahre lang war mein Leben alles andere als geordnet. Irgendwann kam die Kamera — kein Plan, kein Kurs, kein Konzept. Emotionen bereden war nie mein Ding. Also habe ich sie in die Bilder gepackt. Alles davon.
Ich entschied mich für das Weitwinkel. Im großen, unordentlichen Ganzen Struktur finden — das war die Aufgabe. Auf dem Bild. Und irgendwie auch im Leben.
Seit knapp 9 Jahren fotografiere ich jetzt. Die Kamera hat meinen Blick auf die Welt um 180 Grad gedreht — und mir irgendwann den Weg raus gezeigt.
Vielleicht sind die Bilder genau deshalb so wie sie sind. Noch heute packe ich fast jede Emotion in sie hinein. Es ist längst nicht mehr nur ein Ventil — es ist meine Leidenschaft geworden.
Heute fotografiere ich Landschaft, Stadt und Architektur. Ich mag das Licht kurz nach dem Sturm, den Moment bevor alles kippt, die Stille, die entsteht, wenn man lange genug wartet. Ich habe Mitgefühl für jedes Lebewesen auf diesem Planeten — das klingt groß, aber es ist einfach wahr.
In meinen Workshops gebe ich weiter, was die Kamera mir gegeben hat: einen anderen Blick. Auf das Licht, auf die Form, auf das, was man erst sieht, wenn man aufhört zu suchen.